WEEK 18
04.01.26
@
Sofi Stadium
Los Angeles,Kalifornien

Showdown um Seed #5 im SoFi-Stadium

Die NFC West präsentiert sich vor dem Saisonfinale so, dass die Rams keine Chance mehr auf den Sieg in der Division haben. Seattle (13-3) und San Francisco (12-4) machen den Titel im Fernduell unter sich aus.
Unsere Rams (11-5) fordern im heimischen SoFi-Stadium die Arizona Cardinals (3-13) zum letzten Tanz heraus und hoffen auf einen Sieg und Seed #5 in der NFC, der die bessere Ausgangslage für die Wildcard-Round wäre. Die Cardinals hingegen spielen nur noch um die Franchise-Ehre und individuelle Statistiken.

Über die Cardinals

Division: NFC West
Record: 3-13
Standing: 4th
Key Player: TE Trey McBride, WR Marvin Harrison jr., S Budda Baker

Offense der Cardinals

Die Offense der Cardinals lief in dieser Saison ihren Erwartungen komplett hinterher. Ohne ihren Franchise QB Kyler Murray (IR, Knieverletzung) steht Jacoby Brissett am Drücker (11 Starts). Brisset kommt auf über 3.100 Yards Passing und 21 TD bei 7 INT(und ein eher schlechtes 43.8 Quarterback Rating). und hat in seinen 11 Starts nur einen einzelnen Sieg errreicht. Das Laufspiel ist quasi non-existent. Der beste Läufer ist Runningback Michael Carter - aber er kommt auf lediglich 315 Yards, Emari Demercado kommt auf 283 Yards. Der etatmäßige Starter James Conner fällt (IR, Fußverletzung).

Im Passspiel sind TE McBride (119 Rec. / 11 TD / 1.174 Yards) und Marvin Harrison jr. (41 Rec. / 4 TD / 608 Yards) die Lichtblicke, letzterer hängt seinen Erwartungen dennoch hinterher.

Defense der Cardinals

Die Cards-Defense zählt zu den größten Sorgenkindern in der NFL. Mehrfach konnten gegnerische Mannschaften mehr als 40 Punkte erzielen. Mit insgesamt 422 kassierten Punkten gehört sie zu den schlechtesten Defenses der Liga. Einzig Budda Baker und Calais Campbell waren verlässliche Spieler auf ihren Positionen.

Denzel Burke (CB) sammelte zwar drei Interceptions, viel zu häufig waren die Passverteidiger jedoch viel zu weit weg vom Geschehen, um entscheidenden Einfluss zu haben. Kurz: Arizona hat nur selten wirkliche Stopps zustande gebracht. Das Laufspiel des Gegners wurde kaum aufgehalten und unter Druck gesetzt. Hier werden die Rams vermutlich nur auf geringe Gegenwehr stoßen

Wichtige Matchups

Rams Front 7 vs. Arizona O-Line
Die Front der Rams bekommt es mit einer der schlechtesten O-Lines der gesamten NFL zu tun. Bester Spieler in Reihen der Line der Cards ist Center Hjalte Froholdt. LT Josh Fryar ließ allein im letzten Spiel fünf Pressures und einen Sack zu. Gegen eine starke Rams-Front werden die Cardinals hier alle Hände voll zu tun haben, ihren QB in der Pocket sauber zu halten.
Da dass Running Game der Cardinals, wie bereits erwähnt, eigentlich nicht existiert, gilt es hier QB Brissett in der Pocket zu halten und unter Druck zu setzen. TE McBride darf hierbei jedoch nicht in Vergessenheit geraten, um keine kurzen Pässe über die Mitte gegen blitzende LB zu kassieren.

Rams Receivers vs. Arizona Defensive Backfield
Das Passing Game der Rams gehört zu den besten der Liga. 4448 Yards Raumgewinn und 42 Touchdowns sprechen hier eine deutliche Sprache.
Die Passverteidigung der Cardinals gehörten hingegen zu den Schlusslichtern der NFL und wird vor eine große Aufgabe gestellt werden, die Ballempfänger der Rams in Schach zu halten. Wenn Stafford in der Pocket genügend Zeit bekommt, wird er die Defense der Cardinals vor sehr große Probleme stellen.

Injury Report

Fazit

Auf dem Papier ist die Partie eine klare Angelegenheit für die Rams. LA spielt offensiv ligaweit auf höchstem Niveau und macht nur wenige Fehler. Arizona dagegen liegt am Boden: Die Offense stockt seit Jahren, Schlüsselspieler sind langfristig verletzt, die Defense erlaubt Punkte en masse. Zudem fehlt den Cards jegliche Playoff-Motivation. Alles andere als ein klarer Sieg für die Rams wäre eine kleine Enttäuschung. Freuen wir uns also auf ein Saisonfinale, bei dem Arizona keinen großen Widerstand leisten wird und die Rams mit viel Euphorie in Richtung Playoffs blicken können.